Telemedizin-Verbot für Cannabis: Aktuelle Gesetzesänderungen im Februar 2025
Neue Regulierungspläne der Bundesregierung
Die Bundesregierung plant weitreichende Änderungen im Bereich der medizinischen Cannabis-Versorgung. Im Februar 2025 wurden konkrete Pläne bekannt, die Online-Verschreibung von Cannabis-Rezepten sowie den Versand von Cannabisblüten per Online-Apotheke zu verbieten.
Was ist geplant?
- Online-Rezepte verboten: Cannabis-Rezepte sollen nicht mehr per Telemedizin ausgestellt werden dürfen
- Versandverbot: Der Versand von Cannabisblüten durch Online-Apotheken soll untersagt werden
- Präsenzpflicht: Patienten müssen künftig persönlich beim Arzt erscheinen und sich ausweisen
Reaktion des Deutschen Hanfverbands
Der Deutsche Hanfverband (DHV) hat eine E-Mail-Aktion gestartet, um gegen diese Pläne zu protestieren. Besonders betroffen sind Patienten in ländlichen Regionen und Menschen mit eingeschränkter Mobilität, die auf Telemedizin angewiesen sind.
Auswirkungen auf CSCs?
Diese Entwicklungen zeigen, dass die Cannabis-Politik weiterhin im Fluss ist. Für Cannabis Social Clubs ist es wichtig, sich über alle regulatorischen Änderungen auf dem Laufenden zu halten. Der CSC Eifelgreen setzt sich für eine transparente und patientenfreundliche Cannabis-Politik ein.
Top-10-Forderungen des DHV
Auf der Cannabis Normal! Konferenz 2024 wurden zehn wichtige Forderungen zur Verbesserung des Konsumcannabisgesetzes (KCanG) beschlossen. Diese umfassen unter anderem:
- Erhalt der Telemedizin für Cannabispatienten
- Reduzierung bürokratischer Hürden für CSCs
- Bessere Integration von Präventionsangeboten
- Faire Regelungen zum Führerschein und THC-Grenzwerten
Wir bleiben dran und informieren über weitere Entwicklungen!
Quelle: Deutscher Hanfverband (DHV), Februar 2025
